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Die Liebe traf im Augenblick,
wich nie mehr einen Schritt zurück.
Wie konnte ich Dich so belügen
und aus Dummheit so betrügen?

Die Last der Schuld, die Pein, die Scham,
der Schmerz für Dich, die Wut, der Gram.
Sie nagen ständig an dem Herzen,
sie sind ein steter Quell der Schmerzen.
Sie sind die Angst, Dich zu verlieren,
sie sind der Grund, mich zu genieren.

Es ist die Furcht, die mich oft lähmt,
wenn Deine Liebe so beschämt.
Die Furcht, der falsche Mann zu sein,
ein Jammerlappen, Klotz am Bein,
der sich oft selber nicht vergibt,
dass er Dich so unendlich liebt.

Was immer nun auch kommen mag,
ich lebte nur für diesen Tag.
Er war wie Balsam auf den Wunden,
der Lohn für all die langen Stunden,
in denen ich zu Stein erstarrte
und nur noch auf ein Wunder harrte.

Seit Jahren drückt die Last der Schuld,
die Hoffnung wich der Ungeduld,
sich bei andren Liebe suchen
eigne Lügen hart verfluchen,
den Glauben an sich selbst verlieren
und an dem Seelenschmerz krepieren!



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