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Ich als Kind
Ich war ein Kind und hab vertraut,
Und mir die eigne Welt erbaut,
Ich konnte Glück und Liebe spüren,
Ließ mich vom Ego oft verführen.
Versuchte mich an vielen Gaben,
Durfte mich an Schönheit laben.
Ich ward geliebt, ich durfte lieben,
Doch nichts von Dauer ist geblieben.
Ich hatte Angst mich ganz zu geben,
Mein Herz mit andren zu verweben,
Ich fühlte mich nie stark genug,
Für Kämpfe gegen Selbstbetrug.
Und selbst die Liebe meines Lebens,
Rüttelte an mir vergebens,
Ich war dann Lord, ich war der Krieger,
Ich war Verlierer und oft Sieger.
Dann durfte ich mein Herz erkennen,
Spürte meine Seele brennen,
Dann diese Augen, dieses Haar,
Ein Engel, rein und wunderbar.
Entfacht in meinem Herz ein Feuer,
Dem Ego ist das nicht geheuer,
Und genau das ist mein Lebensfluch,
Das ich nie spürte, was ich such.
Was Herz und Seele so vermissen,
Ist nicht das Können oder Wissen,
Das ist Verbundenheit von Herzen,
Die Heilung meiner Seelenschmerzen.
Mich mit dem Zweifel zu versöhnen,
Und meine Ängste übertönen.
Die wahre Seele zu enthüllen
Und alles mit ganz viel Liebe füllen.
Auch meinen Körper wieder spüren,
Und ihn zu Herz und Seele führen.
In Einheit mit mir selbst zu leben
Und ganz viel Heilung weitergeben.
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